Die A321XLR von American Airlines ist ein schickes und modernes Flugzeug, mit dem ich unbedingt bald einmal fliegen möchte. Allerdings gibt es dabei ein paar Einschränkungen.
Die A321XLR von American Airlines ist ein schickes und modernes Flugzeug, mit dem ich unbedingt bald einmal fliegen möchte. Allerdings gibt es dabei ein paar Einschränkungen.
Taylor Rains/Business Insider

Der neue A321XLR von American Airlines wird die veralteten A321T ersetzen und das transatlantische Streckennetz erweitern.

Es gibt keine First Class mehr, aber die Business-Class bietet mehr Privatsphäre und einen besseren Zugang zu den Toiletten.

Mir gefallen die Bluetooth-fähigen Bildschirme und die gemütlichen Premium-Kabinen, aber ich würde Reihe 25 meiden.

Raus mit dem Alten, rein mit dem Neuen: Der Nischen-Airbus von American Airlines für Langstreckenflüge erhält ein großes Upgrade.

Am Donnerstag habe ich den allerersten Airbus A321XLR von American Airlines besichtigt. Ein gestrecktes Schmalrumpfflugzeug, das dank eines zusätzlichen Kraftstofftanks bis zu 8700 Kilometer (elf Stunden) nonstop fliegen kann. Es ist das erste Flugzeug dieser Art unter den US-Fluggesellschaften.

American Airlines wird etwa ein Dutzend seiner alternden A321T-Jets ersetzen, die auf ausgewählten Inlandsstrecken eingesetzt werden. Das „T“ steht für „transkontinental“. Bei dem Flugzeugtyp handelt es sich um einen Airbus A321-200.

Seit etwa einem Jahrzehnt befördert der A321T hoch bezahlte Business- und First-Class-Passagiere quer durch die USA und ist das Rückgrat von American auf den beiden Küstenstrecken.

Der neue Airbus soll ab dem 18. Dezember starten

Die moderne A321XLR von Airbus nimmt am 18. Dezember ihre erste Langstreckenverbindung von New York nach Los Angeles auf. Sie behält das charakteristische Drei-Klassen-Layout der A321T sowie den verbesserten Speisen- und Getränkeservice.

Die Premium-Kabinen werden jedoch ein deutlich anderes Design aufweisen. Es gibt keine First Class mehr, sondern eine einzelne vordere Business-Kabine in einer Eins-zu-eins-Bestuhlung. Diese bietet den Reisenden direkten Zugang zum Gang.

Außerdem gibt es eine Premium-Economy-Kabine. Und die Reisebuskabine wurde mit komfortableren Sitzen, USB-C-Anschlüssen und Bluetooth-kompatiblen Bildschirmen an der Rückenlehne optimiert.

Die Preise für Flüge zwischen New York und Los Angeles liegen Anfang 2026 bei 200 US-Dollar (ca. 170 Euro) für Hin- und Rückflug in der Economy, 1000 Dollar (ca. 850 Euro) in der Premium Economy und 2000 Dollar (ca. 1700 Euro) in der Business-Class. Dabei werden die Preise in den verkehrsreicheren Zeiten der Frühlingsferien, des Sommers und der Feiertage steigen.

Im Gegensatz zur A321T wird der Airbus A321XLR auch transatlantische Strecken fliegen. Zunächst von New York nach Edinburgh im März und später auch zu anderen europäischen Zielen. Die Preise für Tickets beginnen bei 600 Dollar (ca. 510 Euro) in der Economy-Class, 2700 Dollar (ca. 2300 Euro) in der Premium Economy-Class und 3700 Dollar (ca. 3150 Euro) in der Business-Class, bevor sie in der Hochsaison erhöht werden.

American Airlines möchte mit der Konkurrenz mithalten

Transatlantikflüge sind der Hauptgrund für die Attraktivität der A321XLR. Ihre Reichweite macht längere Strecken realisierbar und eröffnet den Zugang zu weit entfernten Städten, die für ein Großraumflugzeug (zum Beispiel eine Boeing 767 oder einen Airbus A330) nicht geeignet sind oder für ältere Schmalrumpfflugzeuge unerreichbar sind. Man denke an Flüge von New York nach Westafrika oder von Florida nach Norditalien.

American sieht die A321XLR als Chance, diesen wachsenden Markt für lange, dünn besetzte Transatlantikrouten zu erschließen und gleichzeitig die Langstreckenpräsenz wiederherzustellen, um zu Delta und United aufzuschließen, die sich nach der Corona-Pandemie schneller erholt und expandiert haben.

Dennoch markiert dies auch das Ende einer Ära für die A321T. Ich denke jedoch, dass die meisten Kunden die Upgrades begrüßen werden – insbesondere die Schiebetüren in der Business-Class und den leichteren Zugang zu den Toiletten.

Allerdings gibt es auch ein paar Haken an der Sache: Laut American werden die Türen des neuen Airbus erst in ein paar Monaten nutzbar sein, und Economy-Passagiere in Reihe 25 müssen mit einer fensterlosen Aussicht rechnen.

So sieht der neue Airbus A321T von American Airlines aus

The American Airlines A321XLR at the gate at JFK.
Taylor Rains/Business Insider

Das Flugzeug ist mit nur 155 Sitzen sehr hochwertig ausgestattet

A quad collage of business class seat, bed, and remote control.
Taylor Rains/Business Insider

Die Business Class nutzt wirklich jeden verfügbaren Zentimeter des Kabinenraums aus

American's A321T business class with the aisle seat bed down.
First Class Photography/Shutterstock

Ihr werdet keinen Nachbarn haben, der euch den Weg zur Toilette versperrt

The first class cabin on the A321T.
First Class Photography/Shutterstock

Business Class mit Hotelcharakter

The business class cabin on American's A321XLR.
Taylor Rains/Business Insider

Die Tür des A321XLR hat einen Nachteil

One of the Flagship Business seats on American's A321XLR with beige and gray color scheme.
Taylor Rains/Business Insider

Es gibt keine übergroße „Studio“-Option in der ersten Reihe

The premium economy cabin on American's A321XLR.
Taylor Rains/Business Insider

Der A321XLR bietet eine wahre Premium Economy

The regular economy cabin on the A321XLR.
Taylor Rains/Business Insider

Die Economy-Class entspricht den anderen Langstrecken-Kabinen von Amrican Airlines

Collage of A321T economy seat.
Anneta Konstantinides/Business Insider

Es ist immer noch viel glanzvoller als der A321T

The seatback screen and power points on the A321XLR.
Taylor Rains/Business Insider

Es gab einen besonders bemerkenswerten neuen Vorteil

The windowless seat in Row 25 of American's A321XLR.
Taylor Rains/Business Insider

Ich würde Reihe 25 vermeiden

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